Obstpflanzen

obstUrsprünglich bedeutete der althochdeutsche Begriff obez als „Zukost“ alles, was außer Brot und Fleisch verzehrt wurde, auch Hülsenfrüchte, Gemüse und Ähnliches.

Die Unterscheidung zwischen Obst und Gemüse ist unscharf. In der Regel stammt Obst von mehrjährigen und Gemüse von einjährigen Pflanzen (Lebensmitteldefinition). Der Zuckergehalt beim Obst ist meist höher. Botanisch gesehen entsteht Obst aus der befruchteten Blüte.

 
Bodendecker

himbeerenUnter einem Bodendecker versteht man eine niedrige Pflanze (Staude, Rose, Sträucher), die - wie es der Name sagt - den Boden bedeckt, d.h., dass mit dieser Pflanze eine offene Fläche rasch zuwächst und dann pflegeextensiv (weil Unkräuter sich dann nicht mehr ansiedeln können) jahrelang gut anzusehen ist. Bodendecker eignen sich besonders gut für ungünstige Gartenbereiche, wie Hänge, den Schattenbereich unter Gehölzen oder den Randbereich des Rasens.

 
Baumschule

obstAls Baumschule bezeichnet man in der Land- und Forstwirtschaft oder im Gartenbau erwerbsmäßig bewirtschaftete Anbauflächen für Bäume, Sträucher, Rosen (Ziergehölze), Obstgehölze und Forstpflanzen. Sie werden hier aufgepflanzt (Fachausdruck: aufschulen; schulen bedeutet sinngemäß Wurzeltreiben) oder in Containern kultiviert, bis sie zu einer gewissen Größe herangewachsen sind, um dann an Wiederverkäufer (zum Beispiel Gartencenter oder Weihnachtsbaumverkäufer) oder Endnutzer, wie Gartenbesitzer („Gartenbaumschulen“), Obstbauern („Obstbaumschulen“), Winzer oder Waldbauern („Forstbaumschulen“) verkauft zu werden.

 
Solitärsträucher
solitaerGut entwickelte Hochstämme, Stammbüsche oder Sträucher, deren ausladende Form sich durch einen größeren Abstand von anderen Gehölzen entwickelt. Solitärsträucher wirken alleinstehend bestens.
 
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